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FNP Shitstorm nach Onkelz Artikel

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Da gab es heute morgen aber einen ordentlichen Shitstorm für die FNP, nachdem Christian Preußer, seines Zeichens Volontär bei dem Lokalblatt, einen reichlich peinlichen Artikel über seinen geplanten Konzertbesuch bei den Onkelz veröffentlicht hat. Während der Artikel an sich wohl eher wenig Beachtung fand, hat das entsprechende Facebook Posting dann doch den einen oder anderen dazu veranlasst, Herrn Preußer und damit auch der FNP-Redaktion die Meinung zu geigen.

Die Presse bleibt draußen

Um was geht es eigentlich? Es ist wahrlich kein Geheimnis, dass die Onkelz seit mittlerweile über 20 Jahren, der Presse keine Freikarten zur Verfügung stellen. Der Standpuntk der Band ist in etwa so: “Ihr schreibt in 99% der Fälle ohnehin nur Müll über uns, also könnt ihr euch zumindest auch eine Karte kaufen.” Es wird also Journalisten nicht verboten, ein Konzert zu besuchen, sondern es gibt nur keine kostenlosen Karten, nach dem Versuch einer Akkreditierung.

Deutete man die Worte von Herr Preußer richtig (Zitat: “Am Montagabend heißt es am Ticketschalter lapidar: Für die Presse ist das Konzert verboten.”), so ist er vermutlich einfach am Abend des Konzertes zur Festhalle geschlendert und hat mit seinem Presseausweis gewedelt und musste dann, möglicherweise verbittert, wieder unverrichteter Dinge abziehen. Oder aber er hat versucht sich im Vorfeld zu akkreditieren und ist damit gescheitert. So oder so, den Artikel den der Volontär danach verzapft hat, ist nicht nur von Vorurteilen und Fehlern gesprickt, sondern ist auch reichlich tendenziös.

Gibt es mit 25k schon Gold?

Wenn Preußer schreibt, dass sich die Gruppe seit Jahren hartnäckig als linke Band stilisieren will, so ist es offenkundig, dass er damit andeutet, dass sie unbedingt ihr rechtes Image abschütteln will. Das ist blanker Unsinn, denn abgesehen vom zweifelhaften Journalismus, behauptet das keiner mehr. Und wenn er bezüglich des vermeintlichen Presseaussschlußes schreibt, dass das irritierend wäre und an das Vorgehen der AfD errinnere, hebt er nicht nur erneut die Nähe zum Rechtsextremismus hervor, sondern vermischt auch das Vorgehen einer politischen Partei mit einem öffentlich zugänglichen Konzert. Und natürlich muss auch nochmal die feige Fahrerflucht des Sängers, so der Volontär, nochmal kurz erwähnt werden. Das Preußer dann noch Zahlen durcheinander wirft, nämlich das es den Goldstatus eines Albums schon mit 25.000 verkauften Einheiten gibt und nicht – wie richtig – erst mit 100.00 verkauften Einheiten, verstärkt nur den Eindruck, dass hier jemand schon eine reichtlich vorgefertigte Meinung hatte, es nicht für relevant hielt ordentlich zu recherchieren, und seinen Frust irgendwie zu Papier bringen musste.

Das wurde dann auch in den Kommentaren deutlich, die unter dem Facebook-Posting zu sehen war. Im Dutzend monierten User, all die Umstände, die ich oben schon angesprochen habe und hielten Preußer und der FNP schlechten Journalismus vor. Lustigerweise hatte ich noch einen Screenshot des Facebook-Postings gemacht, bevor dieses später bezeichnenderweise gelöscht wurde. Dort ist auch noch das Originalbild zu sehen (der ausgestreckte Mittelfinger), das später, gemeinsam mit dem Fehler der goldenen Platte, geändert wurde. Nun gibt es dort ein weniger provokantes Bild zu sehen (ein Stoppschild). Alles in allem keine Glanzleistung der FNP und wenn man es realistisch sieht, ein verdammt gutes Indiz dafür, warum die Onkelz keine Freikarten an die Presse vergibt.

Foto: Screenshot Facebook-Seite / FNP

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