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Da laufen sie wieder

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IronMan_Frankfurt_2016

Dass der Sommer dieses Jahr nicht so recht in die Gänge kommt, dürfte am ehesten die eisenharten Triatlethen freuen, die am Sonntag beim “Iron Man Frankfurt” wieder ihre Kräfte im Schwimmen, Radfahren und Marathonlaufen messen werden. War es doch 2015 beim Rennen am Main sogar heißer als bei der Weltmeisterschaft in Hawaii. Insgesamt 75 Teilnehmer der EM in Frankfurt qualifizieren sich für das Rennen auf den Pazifikinseln, das als einer der härtesten Parcours weltweit gilt. Doch auch die Frankfurter Strecke ist nicht ohne.

Traumduell findet nicht statt 

Bei den Männern ist Triathlon-Legende Sebastian Kienle, der Gewinner des Frankfurter Iron-Man von 2014, der Top-Favorit. Zum Traumduell mit dem Vorjahressieger Jan Frodeno wird es diesmal jedoch nicht kommen. Der “Wunsch- und Angstgegner” von Kienle startet nämlich diesmal zwei Wochen später bei der Challenge Roth, dem Konkurrenzwettbewerb in der mittelfränkischen Kleinstadt nahe Nürnberg. Laut Frankfurter Rundschau munkelt die Läufer-Szene, dass Frodeno ein Startgeld von 100.000 Euro kassiert und außerdem den 2011 auf dieser Strecke aufgestellten Weltrekord im Triathlon der Männer endlich brechen möchte.

Andreas Raelert wiederum, der eben diesen Weltrekord aufgestellt hat, 2010 in Frankfurt gewann und zudem dreimal die Weltmeisterschaft in Hawaii als Zweitbester abschloss, musste verletzungsbedingt leider das Handtuch werfen. Eine Ermüdungsfraktur im Oberschenkel hat den ehrgeizigen Trainingsplan des 40-jährigen durcheinandergewirbelt. Dennoch hofft Raelert, zumindest bis zur Weltmeisterschaft in Hawaii wieder fit zu sein.

Bei den Frauen ist die Schweizerin Daniela Ryf (Vorjahressiegerin bei EM und WM) dermaßen dominierend, dass alles andere als ein erneuter Sieg eine echte Überraschung wäre; zu dünn gesät sind die nachfolgenden Talente. Die nur 1,57 Meter große Triathletin aus Solothurn siegte 2015 zudem bei der “Triple Crown Series”, bestehend aus drei Wettbewerben über die Halbdistanz, die in Österreich, Bahrain und Dubai ausgetragen wurden.  Dafür holte sie ein Preisgeld von einer Million US-Dollar — die höchste je im Triathlon gezahlte Siegprämie. Da wirken die für Frankfurt ausgelobten 150.000 US$ geradezu bescheiden.

Wer nun dem Fußball eine Zeit entsagen möchte, kann sich am Sonntagnachmittag den Zieleinlauf der Triathleten auf dem Römerberg ansehen. Bei einem Startschuss um 6:30 Uhr und einer Streckenbestzeit von knapp 7 Stunden und 50 Minuten dürften die ersten Profis ab 14:20 Uhr die Ziellinie erreichen — auch wenn Altmeister Kienle dieses Jahr nicht unbedingt mit neuen Rekorden rechnet.

  1. Warum gibt es solch tolle Events nicht bei uns…. das ist der Preis dafür aufm Land zu wohnen haha.
    LG

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