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Vorplatz_historisches_Museum

Nach langer Umbauzeit nimmt auch das historische Museum unweit des Römers mittlerweile wieder Gestalt an. Die Fassaden der Neubauten  – Ausstellungshaus und Eingangsbau – erhalten derzeit ihren letzten Schliff; seit Mitte Mai sind sie von den Gerüsten befreit und man kann schon erahnen, wie das Ensemble später mal aussehen wird. Bis zur Wiedereröffnung des gesamten Museums wird es aber noch bis 2017 dauern. In der Zwischenzeit wird schon mal die Internetpräsenz aufgepeppt.

Die Ausstellung beginnt künftig schon draußen

Das alte historische Museum mit seiner Eingangshalle aus Beton wirkte recht schlicht, nur die weithin sichtbare Statue von Karl dem Großen hatte den Eingangsbereich seinerzeit etwas aufgelockert. Doch das wird sich ändern. “Vor dem Neubau hatte das Museum keinen öffentlichen Platz. Es war ein großes, hermetisch abgeschlossenes Areal zwischen Römer und Mainkai, mit einem museumsinternen Hof zwischen dem Vorgängerbau von 1972 und dem Saalhof”, erklärt Museumsdirektor Jan Gerchow.

“Nun ist das Museum über den öffentlichen Raum, den der Platz darstellt, mit der Stadt vernetzt, Stadtraum und Museum durchdringen einander.  Jeder ist eingeladen, den Platz zu betreten und von hier aus die Stadt Frankfurt und ihr Museum zu erkunden”, fügt der Chef des Museums hinzu.

Die Ausstellungen des Museums beginnen künftig bereits auf dem Vorplatz: Die Südseite des Ausstellungshauses ist mit zwölf Nischen gegliedert, in denen ab August 2016 Figuren wie “der Sommer”, “die Schauspielkunst” und auch die “Göttin Diana mit Jagdhund und Jagdhorn” zu sehen sein werden. Die Skulpturen stammen dabei aus verschiedenen Gärten und von Häusern der Stadt aus der Zeit vom 17. bis ins 19. Jahrhundert.

Auch multimedial tut sich Einiges

Da bis zur Neueröffnung aber noch einige Monate vergehen werden, hat sich die Museumsleitung schon mal eine Rundumerneuerung des Internetauftritts vorgenommen, der nicht mehr zeitgemäß erschien. Schon jetzt sind Ausstellungsstücke wie die 800 Gemälde aus der umfassenden Sammlung des Konditormeisters Johann Valentin Prehn auch im Netz verfügbar. Bei der beliebten Dauerausstellung “Frankfurt jetzt!” können die Frankfurter Bürger ab 2017 sogar selber Inhalte ins Netz stellen. Mitmachen ist erwünscht!

Nach und nach soll so ein multimedialer Rundgang durch die gesamten Führungen möglich werden; auch können auf diese Weise Stücke gezeigt werden, die sonst nur selten in Ausstellungen zu sehen sind. So wird das historische Museum trotz seines Namens und seines Auftrags am Ende richtig modern.

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