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Kultur bis zum Morgengrauen

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Nacht_der_Museen_2016

Die Frankfurter Nacht der Museen ist mittlerweile so beliebt, dass im Programmheft schon vor Staus beim Einlass in manche Häuser gewarnt wird. Rund 40 Museen und Galerien machen mit, es verkehren wieder kostenlose Pendelbusse zwischen den Attraktionen und es gibt ein umfangreiches Rahmenprogramm. Ob Open-Air-Theater, Führungen, Mitmachaktionen, Live-Musik, Tanzen oder einfach nur gutes Essen: Von 19 Uhr bis 2 Uhr dürfte am Samstag jeder auf seine Kosten kommen. Einzelne Veranstaltungen enden gar erst um 5 Uhr früh. Nur das Wetter dürfte diesmal etwas ungemütlich werden.

Kulturnacht feiert 17. Geburtstag

Wie immer kann die nachfolgende Übersicht nur einen sehr kleinen Ausschnitt aus dem umfangreichen Programm wiedergeben. Exklusiv zur 17. Auflage von “Nacht der Museen” kann man diesmal die Baustelle des neuen Henninger Turms betreten und im 29. Stock einen nächtlichen Rundblick über die Frankfurter Skyline wagen.

Im Römer können die Besucher im Kaisersaal derweil Einblick in die spannende Geschichte der Stadt nehmen und das neu eröffnete Museum für Kochkunst und Tafelkultur feiert seine Premiere bei der Museumsnacht. Am Museumsufer präsentiert die Schirn Kunsthalle Malerei des 20. Jahrhunderts von Joan Miró, im Museum für Angewandte Kunst macht sich Star-Designer Stefan Sagmeister Gedanken zum Glück, und im MMK erfährt man, was es mit dem “Imaginären Museum” auf sich hat.

Das Gelände des Höchster Schlosses lässt sich bei Taschenlampenführungen erkunden und im Höchster Porzellan-Museum kann man sich auf eine kulinarische Zeitreise vom antiken Rom bis nach Versailles begeben. Im Haus am Dom liest Oberbürgermeisterin a.D. Petra Roth ab 19:30 Uhr aus “Frankfurt verboten” von Dieter Seuthe. Die sieben skurrilsten Events des diesjährigen Museumsmarathons — vom Insekten-Grillen bis zum Rock’n’Roll-Crashkurs — hat übrigens die Redaktion der Hessenschau zusammengestellt.

Tickets für die Nacht der Museen gibt es im Vorverkauf und an der Abendkasse ab 19 Uhr für 14 €. Alternativ kann man auch für 85 € die MuseumsuferCard erwerben  und hat dann noch ein ganzes Jahr lang freien Eintritt in 34 Museen. An einem einzigen Abend schafft man die sowieso nicht! Und schließlich noch ein Rat an alle Nachtschwärmer: Durch einen Einbruch polarer Kaltluft wird das Wetter am Wochenende ziemlich ungemütlich. Wer durchfeiern will, sollte sich daher warm einpacken.

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