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Oh weh, oh Veh!

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Armin Veh

Bei der Eintracht läuft es momentan alles andere als rund. Nach 22 Spieltagen und ebenso vielen läppischen Punkten dümpeln die Frankfurter auf Platz 15 der Bundesliga-Tabelle, nur eine Stufe vor dem Relegationsrang. Das hatte sich Trainer Armin Veh sicherlich anders vorgestellt. Die Fans sind erbost; beim glanzlosen Spiel gegen den HSV vergangenenes Wochenende hielten einige gar ein Plakat hoch mit den Worten: “Armin Geh“. War’s das für den glücklosen Trainer?

Kein Verständnis für Pfeifkonzerte

Für das Gebaren der Fans hatte Veh wenig übrig, Pfeifkonzerte beim HSV-Spiel quittierte er mit der Aussage: “Dann sollen sie halt daheim bleiben.” Nun ist die Aufforderung, doch lieber nach Hause zu gehen, unter Fußballanhängern normalerweise eher als Schmähgesang gegen die gegnerische Mannschaft gerichtet. Kein Wunder , dass sich Veh mit dererlei Aussagen keine Freunde machte. Die sozialen Medien schäumten am Wochenende nach dem Spiel über. Viele Fans forderten ganz offen den Abgang des Trainers.

Auch die Presse zeigte sich wenig amüsiert und zog ein wenig schmeichelhaftes Fazit. “In der Hilflosigkeit gefangen” sei Veh, titelte die Frankfurter Rundschau. Die Neue Presse sprach von einem sich vertiefenden Graben, die F.A.Z. attestierte der Eintracht gar eine verlorene Saison. Die Vereinsoberen sahen sich genötigt, sich demonstrativ vor ihren Trainer zu stellen. Sowohl Aufsichtsratschef Wolfgang Steubing  als auch Sportdirektor Bruno Hübner sprachen Veh am Sonntag ihr Vertrauen aus.

Wo so etwas hinführen kann, wissen wir ja aus der Politik. Noch jeder strauchelnde Politiker aus den eigenen Reihen, dem die Kanzlerin in den vergangenen Jahren ihr vollstes Vetrauen aussprach, war ab diesem Moment ein Wackelkandidat. In der Fußballwelt ist es nicht viel anders: Nur Angeschlagene muss man stützen. Das Online-Magazin SGE4Ever jedenfalls kolportiert, dass das Spiel gegen Schalke Vehs letzte Chance sein dürfte. Schon machen erste Gerüchte über einen möglichen Nachfolger die Runde. Fangepfeife und Shitstorm hin, Medienschelte und Vetrauensbeweise her: Es wird eng für Armin Veh.

Foto: Flickr / Thomas Rodenbücher

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