Einträge: Beiträge | Kommentare

Burger-Test: Burger Meister, Sachsenhausen

Keine Kommentare

Burger Meister Sachsenhausen

Die fünfte Runde unseres Burger-Tests führt uns an den Rand der Party-Meile in Alt-Sachsenhausen, in die Dreieichstraße 20. Der dortige Bulettentempel nennt sich Burger Meister, womit allein schon in der Namensgebung eine gewisser Anspruch gegeben ist. Wir sind vor allem neugierig, da der Sachsenhäuser Laden von verschiedenen Stadtmagazinen regelmäßig Bestnoten einheimst. Wird der “Meister” seinem Ruf gerecht?

Ambiente

Der Burger Meister ist ein typischer Imbiss: drinnen Bistrotische mit Barhockern, draußen Bierbänke, auf denen unübersehbar das meisterliche Logo prangt. Alles ist in einem sehr funktionalen und stylischen schwarz-orangefarbenem Design gehalten, das der schlichten Buletten-Braterei einen mondänen Anstrich gibt. Einziger Minuspunkt: Wenn man draußen sitzt, hat man die Hauptverkehrsstraße quasi mit auf dem Teller. Dass die Location damit aber an einem der Einfallstore von Alt-Sachsenhausen liegt, macht sie für Nachtschwärmer geradezu ideal und dürfte den einen oder die andere zum kalorienreichen abendlichen Snack verführen.

Service

Bestellt wird an der Theke. Der Service-Mitarbeiter fragt nach meinem Vornamen und schreibt den auf den Quittungsbeleg. Es darf also geduzt werden, was durchaus zum jungen Publikum passt. Die Wartezeit ist etwas länger als bei einem reinen Fastfood-Laden, da alles frisch gemacht wird, aber dennoch deutlich geringer als in einem klassischen Restaurant — und das obwohl am Freitagabend hier einiges los ist. Zu erwähnen ist noch, dass der Burger Meister auch mit einem eigenen Foodtruck unterwegs ist. Aber dem Thema Streetfood wollen wir uns zu einem späteren Zeitpunkt ohnehin noch gesondert widmen, der Punkt läuft daher für unseren Test außer Konkurrenz.

Qualität

Mit einem Wort: Bombe! Das Fleisch-Patty ist handgeformt, butterzart gebraten und supersaftig. Burger-Soße, Cheddar-Käse, Hot Salsa und Jalapeños sorgen für eine Geschmacksexplosion. Wer allerdings bei Schärfe empfindlich regaiert, sollte die Jalapeños weglassen, denn die scharfen Schoten haben es in sich. Man hat die Auswahl aus drei Brötchenvarianten (wir wählen Sesam) und die sind so kross, dass man den imposanten “Käse-Otto” auch ohne Besteck in den Mund bekommt, wenn man ihn nur herzhaft genug drückt.

Die Pommes sind zwar Tiefkühlware, aber absolut frisch und auf den Punkt zubereitet, ohne zu salzig zu schmecken oder vor Fett zu triefen. Als Soßen gibt es auch so abgefahrene Varianten wie Mayo mit Chilli oder Trüffel. Mein persönlicher Tipp: Die Grüne-Soße-Mayonnaise.

Preis/Leistung

Wir wählen den Cheeseburger, hier Käse-Otto genannt, zu 125 Gramm, im Menü mit Pommes und Softdrink. Das kostet dann 10,50 Euro und liegt damit preislich absolut im Mittelfeld. Wenn man bedenkt, dass der Burger als solcher die Benchmark schlechthin darstellen könnte und die Pommes ebenfalls überzeugen, ist der Preis sogar als ziemlich günstig anzusehen. Weiterer Pluspunkt: Das Mayo-Näpfchen ist zwar etwas klein, aber als es leer ist, bekommen wir an der Theke kostenlos Soßennachschlag. So sollte es sein. Fazit: Ein absoluter Topp-Burger zum fairen Preis. Der Burger Meister macht seinem Namen alle Ehre; ein Besuch ist für Sachsenhäuser Nachtschwärmer eigentlich Pflicht.

Ambiente: 3,5
Service: 4,5
Qualität: 5,0
Preis/Leistung: 5,0

Gesamtwertung:

hamburger-icon (1)hamburger-icon (1)hamburger-icon (1)hamburger-icon (1)hamburger-icon (1)

Hamburger-Icon: Fat Cow Webhosting

Einen Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

This Blog will give regular Commentators DoFollow Status. Implemented from IT Blögg