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Es steht ein Zug im Nirgendwo

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Bahndenkmal Gallus

Neulich im Gallus, Stephensonstraße. Gegenüber hat sich die DB Regio einen Betonklotz in hässlichster Bauweise errichten lassen, offenbar müssen Unternehmens-Zentralen heute so aussehen. Davor steht eine alte Reichsbahnlok, angekoppelt ein historischer Waggon der Schlaf- und Speisewagengesellschaft Mitropa. Einen Bahnsteig gibt es auch, aber man kann ihn nicht betreten.

Ein merkwürdiges Denkmal

Das alles ist ringsum von einer Absperrkette umgeben, ein Schild sagt lapidar: “DB-Anlage. Betreten verboten.” Sogar zwei Überwachungskameras gibt es. Dass die nicht ganz unnötig sind, leuchtet schon ein. Schließlich gibt es nicht nur Mitropa-Freunde, sondern auch Mitropa-Hasser, die schon mal so einen alten Wagen abfackeln. Ob die sich im Falle eines Falles von so einer Überwachungskamera abhalten lassen würden, steht auf einem anderen Blatt.

Dennoch bin ich etwas ratlos angesichts dieses Industriedenkmals. Gut, die Deutsche Bahn residiert gleich nebenan und früher war das alles hier mal Bahngelände. Aber wozu ein Denkmal, wenn nicht klar ist, woran es erinnert? Und warum ausgerechnet ein Mitropa-Wagen? Und wozu der Bahnsteig? Ich hoffe doch, dass es sich hier nicht um den ersten Teil der Erweiterung der U-Bahnlinie U5 ins Europaviertel handelt, auf die wir schon seit 2012 warten. Aber wer weiß …

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