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Espresso-Test: Townhouse Coffee, Westend

1 Kommentar

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Eingerahmt von dem Hochhaus der Schweizer Großbank UBS, dem Alnatura und der Alten Oper, befindet sich das Townhouse Coffee an der Grenze vom Westend zur Innenstadt. Ohne Zweifel gehen dort Tag ein, Tag aus, diverse hochrangige Schlipsträger ein und aus, um diverse Kaffeekreationen zu genießen. Die lassen wir aber alle links liegen und kümmern uns um das Wesentliche: Den doppelten Espresso, die Grundlage unseres großen Espresso-Tests.

Ambiente

Das ganze Drumherum ist schlicht und funktionell gehalten. Stühle, Tische, Theke ist alles sauber und ordentlich. Das Townhouse Coffee gehört zu der Sorte Cafés, bei denen man nicht bedient wird. Man muss vorne zur Theke, bestellt dort was auch immer man haben möchte, wartet mal länger, mal kürzer und nimmt dann sein Getränk mit zum Platz. Alles in allem effizient, allerdings auch wenig persönlich. Besucht man die Website des Townhouse Coffee, ist unter anderem von einem Sommergarten die Rede. Ich vermute mal, da ist von den Holzbänken vor dem Laden die Rede, denn etwas anderes war nicht zu finden. Hat schon was, direkt an der vielbefahrenen Bockenheimer Landstraße zu sitzen. Was außerdem direkt negativ auffällt: Das Townhouse Coffee hat keine sanitären Anlagen. Wenn man also auf die Toilette möchte oder sich auch nur die Hände waschen will, ist man hier definitiv am falschen Platz.

Service

Durch das oben beschriebene Konzept, kann man eigentlich nicht wirklich von einem tatsächlichen Service reden. Am Ende nicht besser oder schlechter, wie bei anderen Systemgastronomen, wie beispielsweise Starbucks. Die Damen hinter dem Tresen sind aber nett und zuvorkommend und nehmen ohne Zögern oder Zaudern die Bestellung auf. Unter Service kann man eventuell auch noch das kostenlose WLAN verbuchen, das gut funktioniert und eine annehmbare Geschwindigkeit hat.

Qualität

Nach der Bestellung schiebt mir die Dame hinter der Theke meinen doppelten Espresso in einer recht großen und dünnwandigen Tasse herüber, in der man normalerweise einen handelsüblichen Filterkaffee serviert bekommt. Meinen etwas skeptischen Blick nimmt sie zwar zur Kenntnis, lässt sich aber davon nicht beirren und lächelt mich weiter an. Na gut, man soll ja den Inhalt nicht notwendigerweise nach seiner Verpackung beurteilen und so schleppe ich meinen Espresso an meinen Tisch. Leider setzt sich der mittelprächtige Eindruck weiter fort: Die Crema ist zwar im Ansatz vorhanden, verschwindet jedoch nach dem ersten Umrühren komplett. Der Geschmack ist dann auch dementsprechend und lässt mich ein wenig erschaudern. Ein dünnes Käffchen, ein wenig zu bitter und kommt auch nach mehreren Schlucken eher einem normalen (nicht sehr guten) Kaffee gleich und keinesfalls einem Espresso.

Preis/Leistung

Der doppelte Espresso – oder was im Townhouse Coffee als Selbiger verkauft wird – kostet 2,50 Euro. Der Preis an sich würde schon in Ordnung gehen, wenn da nicht die katastrophale Qualität des Bohnengebräus wäre. Dazu muss eigentlich auch nicht viel mehr sagen. Der doppelte Espresso vom Townhouse Coffee ist einfach nicht gut, da hilft auch die Westendlage und das freie WLAN nichts.

Ambiente: 2,5
Service: 2,5
Qualität: 1,5
Preis/Leistung: 2

Gesamtwertung: 

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  1. Dem Urteil kann ich nur zustimmen. Passt aber in die Gegend.

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