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Auf dem Zenit der Eisernen Männer

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Die sportlichen Großereignisse reißen derzeit nicht ab. Trotz Fußball-WM und Tennis in Wimbledon geht einem als Frankfurter dabei der Ironman-Wettbewerb nicht aus dem Kopf — bei der lautstarken Unterstützung durch die vielen Fans wäre das auch ein Ding der Unmöglichkeit. Den Europameistertitel der Eisernen Männer holte sich am 6. Juli Sebastian Kienle mit einem neuen Streckenrekord von 7 Stunden, 55 Minuten und 41 Sekunden. Und das auch noch an seinem 30. Geburtstag.

Die Euphorie hat beflügelt

Als ein Fernsehreporter zum Geburtstag gratulieren wollte, winkte Kienle lachend ab: “Vergessen Sie meinen Geburtstag!” Der Titel überstrahlt eben alles und war wahrscheinlich Kienles schönstes, selbst erarbeitetes Geschenk.

Kienle hat zurzeit einen extrem guten Lauf: er ist nicht nur amtierender Deutscher Meister und Weltmeister auf der Mitteldistanz 70,3 (was der Gesamtzahl der zurückgelegten Meilen bei diesem Wettbewerb entspricht), sondern schaffte es vergangenes Jahr auch als Drittplatzierter auf das Treppchen bei der Langstrecken-Weltmeisterschaft in Hawaii. Und nun also Europameister, Herzlichen Glückwunsch!

Nach seinem Finish, wirkte Kienle so entspannt, dass der Journalist wissen wollte, wo er seine Kraftreserven hernehme. Der frisch gebackene Europameister entgegnete: “Die Euphorie beflügelt natürlich. Aber Sie sollten mich mal in zwei Stunden sehen, da schaut das ganz anders aus.”

Ein beinhartes Programm

Zweiter im Wettbewerb wurde der amtierende Weltmeister, der Belgier Frederik van Lierde, mit einer Zeit von 8:00:25. Den dritten Platz sicherte sich der Deutsche Jan Frodeno mit 8:07:05. Bei den Frauen siegte die Britin Corinne Abraham (8:52:40) vor der US-Amerikanerin Liz Lyles (8:56:36) und der Neuseeländerin Gina Crawford (8:58:06). Beste Deutsche wurde Kristin Möller auf Rang vier.

Doch wenn es ein Synonym für anstrengend gibt, dann sind es wohl Ironman-Wettbewerbe! Nach 3,86 Kilometer Schwimmen im Langener Waldsee folgten 180,2 Kilometer Radfahren rund um Frankfurt und zum Abschluss eine komplette Marathondistanz als Langstreckenlauf (42,2 Kilometer).

Manch einer ist schon froh, so eine Strecke überhaupt zu überstehen. Die Titelverteidigerin der Frauen, die Dänin Camilla Petersen, lag lange unter den ersten Drei, musste das Rennen aber mit Hüftproblemen aufgeben. Eva Wutti aus Österreich schied nur 200 Meter vor dem Ziel aus, weil der Kreislauf nicht mehr mitspielte, und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Sie lag in diesem Moment an siebter Stelle.

  1. Schade dass Camilla Petersen verletzt abbrechen musste, bin ein großer Fan von Ihr *Rotwerd*

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