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Neue Speichertechnologie in Frankfurt

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Eines der immer wieder kehrenden Themen, vor allem auch Ärgernisse, ist das Thema Strom, Gas und die damit verbundene Preisspirale, die sich – wie wir alle wissen – zumeist nach oben dreht. Der Ausbau der erneuerbaren Energien, wenn auch ein gutes und vor allem zukunftsweisendes Projekt, wird zudem, in absehbarer Zeit, nichts daran ändern. Wie so oft, sind es aber die kleinen Dinge im Leben, die einem Hoffnung schenken können. So wie dieses mal eine neue Speichertechnologie, die in Frankfurt ans Netz gegangen ist.

Ökostrom speichern

Um was es geht, in einem Satz erklärt: Strom, der aus Wind- und Solarkraftanlagen gewonnen wird, in Wasserstoff umwandeln und speichern! Was sich eigentlich recht einfach anhört, ist in der Realität ein immenses Problem, insbesondere wenn es darum geht, das Ganz auch noch einigermaßen effizient und wirtschaftlich zu betreiben.

Anfang des Monats wurde die bundesweit erste Anlage dieser Art in Frankfurt in Betrieb genommen. Das Start-Knöpfchen drückten dabei die Wirtschaftsminister aus Hessen und Rheinland-Pfalz, Tarek Al-Wazir (Grüne) und Eveline Lemke (Grüne). Die Kosten für die Anlage betrugen rund 1,5 Millionen Euro und wurden von dreizehn kommunalen Unternehmen der Thüga-Gruppe geleistet, darunter auch die Mainova.

Frage der Rentabilität

Derzeit besteht noch keine Studie, die die Wirtschaftlichkeit einer solchen Anlage tatsächlich belegen könnte aber genau aus diesem Grund, sollen auch Demonstrationsanlagen wie die in Frankfurt ans Netz gehen. In langer Sicht kann sich das durchaus auf den Strompreis auswirken, der immer mehr zu einem immensen Kostenpunkt in Haushalten wird. Wenn man derzeit den Strompreis vergleicht, gibt es zwar gravierende Unterschiede aber in diesem Fall dürfte Weniger auf jedem Fall Mehr sein.

Gegenüber dem Handelsblatt betonte Mainova-Chef Constantin Alsheimer, dass mit solchen Anlagen dafür gesorgt wird, dass Windräder und Photovoltaikanlagen nicht abgestellt werden müssen, sondern Energie gespeichert werden kann. Darüber hinaus ist schon für 2016 eine Erweiterung geplant, die 60 Kubikmeter Wasserstoff in der Stunde erzeugen kann.

Foto: Flickr / Marc Duchene
  1. Interessant wie sich das Thema bis heute doch gegensätzlich entwickelt hat. Die Preise für Solaranlagen/-strom usw. sind ja weiterhin am sinken und werden wohl mittelfristig auch ohne staatliche Förderung Wettbewerbsfähig werden.

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