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Stadthaus erreicht Hochbauphase

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Trübe ist derzeit meist das Winterwetter, aber wenigstens mild. Ab Mitte Januar soll es ja richtig kalt werden, haben die Wetterfrösche jetzt festgestellt. Bis dahin dominiert der graue Himmel. Wenn die Sonne dann aber mal durchbricht, ergeben sich unter Umständen richtig schöne Aussichten. Wie zum Beispiel diese hier, vom Domturm hinunter auf das künftige Altstadtviertel.

Kosten für Dom-Römer-Projekt gestiegen

Ursprünglich sollte der Wiederaufbau der Frankfurter Altstadt — zusammen mit dem Abriss des früheren Technischen Rathauses — rund 150 Millionen Euro kosten. Mittlerweile geht die Stadt von einem Investitionsvolumen in Höhe von rund 200 Millionen Euro aus. Das liegt zum Beispiel an den hohen Aufwendungen für die energetische Ausstattung der Gebäude, die nur äußerlich alten Stadthäusern nachempfunden werden, innen aber moderne Wohn- und Geschäftsräume bieten sollen.

Durch die höheren Kosten verzögert sich auch der Baubeginn für die einzelnen Gebäude, denn die sieben privaten Investoren müssen zunächst mal den erweiterten Finanzierungsrahmen in den Griff bekommen. Ab Herbst 2014 soll dann mit dem Bau der Häuser im Fachwerkstil begonnen werden, das ganze Viertel soll 2017 in neuem Glanz erstrahlen.

Umstrittenes Stadthaus wächst in die Höhe

Ein großer Streitpunkt war lange das neue Stadthaus, dessen Hochbau im Gegensatz zu den privat finanzierten Gebäuden schon begonnen hat (vorne links im Bild). Es soll ein Veranstaltungs- und Begegnunsort für alle Bürger werden und überspannt den alten Archäologischen Garten vor dem Dom, der ins Untergeschoss des Stadthauses eingebaut wird. Durch seine Lage wird das Stadthaus die Sicht auf den Dom von der Seite des Römerbergs weitgehend verstellen — ein Umstand, der keineswegs bei allen Frankfurter Bürgern gut ankommt.

Den ersten Preis für den Entwurf des Stadthauses bekam übrigens seinerzeit das Architektur-Büro Winking-Froh, aber gebaut wird es nach den überarbeiteten Plänen des Büros Meurer Architekten. Neben den ständigen Kostensteigerungen scheint die Tatsache, dass der Erstplatzierte oft nicht den Zuschlag für die tatsächliche Umsetzung erhält, mittlerweile leider zum Standard vieler öffentlicher Bauprojekte zu gehören. Sei’s drum: Das Stadthaus wird kommen, also sollten wir uns lieber jetzt schon mit dem Gedanken an das künftige Innenstadtbild anfreunden.

  1. Ich verreise viel, und freue mich jedes mal wenn ich zurück komme und sehe wie sich das Stadthaus entwickelt.

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