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Nie mehr zweite Liga!

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Diesen – man muss schon sagen – Kampfschrei aus der inoffiziellen Vereinshymne „Adler auf der Brust“ kann die Eintracht derzeit gut gebrauchen. Das vergangene Wochenende lief alles andere als gut; mit einer 1:2-Niederlage am Samstag gegen Hoffenheim sind die Frankfurter nun schon seit zehn Spielen ohne Sieg. Darüber hinaus ermittelt auch noch die UEFA wegen angeblich randalierender Fans.

Freiburgs Niederlage rettet vor Relegationsplatz

Zum Glück für die Frankfurter gibt es Mannschaften, die zurzeit eine noch größere Pechsträhne haben: Da Freiburg am Sonntag gegen Wolfsburg ebenfalls keinen Punkt erringen konnte, blieb die Reihenfolge am Tabellenende im Vergleich zum Vortag unverändert und die Eintracht klebt auf Platz 15, nur eine Stufe über dem ungeliebten Relegationsplatz. Retten sollen es neu zu verpflichtende Spieler, wie Vorstandschef Heribert Bruchhagen jetzt sagte.

Ein Abstieg könnte teuer werden

Sollte die Eintracht das Ruder nicht herumreißen, dann wird es nicht nur bitter für die Fans, sondern auch teuer für den Verein. Trainer Armin Veh wird das um jeden Preis verhindern wollen. In der zweiten Liga fehlen wichtige Einnahmequellen, der letzten Abstieg kostete den Klub rund 11 Millionen Euro. Finanziell gut gepolstert ist die Eintracht derzeit noch durch die Euro-League, die zusätzliches Geld in die Kassen gespült hat. Allerdings ist ein zusätzliches Turnier halt auch eine Extra-Belastung für die Spieler.

Vereinsvorstand bestreitet Fan-Ausschreitungen

Die Euro-League macht aber auch Probleme ganz eigener Art: Beim Spiel gegen Bordeaux, zu dem rund 12.000-Eintrachtanhänger angereist waren, brannten einige Fans Pyotechnik ab, wofür nach dem derzeitigen Reglement der Verein geradestehen muss. Zudem soll es zu tätlichen Auseinandersetzungen mit Ordnungskräften vor Ort gekommen sein. Bruchhagen gab den Pyrotechnikeinsatz zu, bestritt aber die Beteiligung von Eintrachtfans an den Ausschreitungen. Auch aus Fankreisen hört man, dass der Aufenthalt in Bordeaux sehr friedlich abgelaufen sei. Am Mittwoch, den 11. Dezember entscheidet die Kontroll- und Disziplinarkammer der Uefa über den Fall.

Bleibt zu hoffen, dass die Eintracht diese Hürde meistert – und in den verbleibenden beiden Hinrundenspielen gegen Leverkusen und Augsburg noch einen Achtungserfolg erringt. Für den Klassenerhalt muss dann die Rückrunde sorgen – damit die Fans weiter „Nie mehr zweite Liga!“ anstimmen können.

Foto: Flickr / Rupert Ganzer

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