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Weihnachtsmarktaufbau hat begonnen

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Vergangene Woche wurde rund um den Römerberg schon fleißig abgesperrt und aufgebaut, damit der Frankfurter Weihnachtsmarkt pünktlich am 27. November um 17:00 Uhr eröffnen kann. Oberbürgermeister Peter Feldmann ist am Eröffnungstag allerdings verhindert. Die feierliche Einweihung des diesjährigen Marktes übernimmt daher sein Kollege Olaf Cunitz von den Grünen – zusammen mit Schlager-Sängerin Vicky Leandros.

Ein paar kleine Neuerungen

Im Großen und Ganzen präsentiert sich der Weihnachtsmarkt wie im Vorjahr – das ist ja auch das Gemütliche an so einer Veranstaltung, dass sie im Wesentlichen so bleibt, wie man sie gewohnt ist. Der Glühweinpreis bleibt stabil (2,50 Euro) und selbst das Design der Glühweintasse ist gegenüber dem Vorjahr unverändert. Allerdings gibt es für Sammler diesmal noch das etwas dickbauchigere Punschtässchen als Alternative.

Als weitere Neuerung bietet das Museum für Kommunikation einen besonderen Service: Für vier Euro (Kinder: 2,50 Euro) kann man mit dem Nachbau einer historischen Postkutsche eine Viertelstunde durch die Altstadt düsen. Das Gefährt entspricht in seinem Aussehen der Kutsche der Kaiserlichen Deutschen Reichspost von 1873, der Nachbau hat aber immerhin auch schon 74 Jahre auf dem Buckel.

Als Weihnachten noch ohne Baum auskam

Der Frankfurter Weihnachtsmarkt kann auf eine lange Geschichte zurückblicken, das erste Mal wurde er 1393 in einer Urkunde erwähnt. Der klassische Weihnachtsbaum, der auch dieses Jahr wie gewohnt vor dem Römer steht, ist hingegen erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts dazugekommen. Die bekannten „Bethmännchen“ gibt es ebenfalls mindestens seit dieser Zeit.

Auch wenn die EU zuletzt über die starken deutschen Exporte gemeckert hat – zumindest der Frankfurter Weihnachtsmarkt ist als Exportschlager sehr beliebt, und zwar in Birmingham, wo er sogar fast zwei Wochen länger dauert und von Besucherzahl und Umsatz rund doppelt so groß ist. Wenn man allerdings liest, wie dort das arme Frankfurter Würstchen zum Hot-Dog verhunzt wird, dann bleiben wir doch lieber hier. Wer’s beim Essen international mag, kann sich schließlich auch in Frankfurt z.B. an den Belgischen Fritten erfreuen.

Geöffnet hat der Frankfurter Weihnachtsmarkt bis zum 22. Dezember und zwar werktags und samstags von 10 bis 21 Uhr, sonntags von 11 bis 21 Uhr.

  1. Es ist immer wieder schön, in der Vorweihnachtszeit über die Weihnachtsmärkte zu schlendern. Wenn es schon keinen Schnee gibt, muss man irgendwie anders in Weihnachtsstimmung kommen. Allerdings würde ich es auch für ausreichend halten, wenn sich der Weihnachtsmarkt auf den Dezember beschränken würde.

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