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Hausbau in neuen Stadtteilen

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Wir hatten schon oft das Thema, dass es in Frankfurt weitaus mehr architektonisch zu erleben gibt, als die glasgetäfelten Wolkenkratzer, welche zugegebenermaßen die Skyline der Mainmetropole prägen. Das reicht dann von Albert Speer, der Frankfurt als internationales Vorbild in Sachen Architektur sieht, bis hin zu dem Nitribitt-Haus, das vermutlich mehr aus geschichtlichen denn ästhetischen Gründen unter Denkmalschutz gestellt wurde.

Von Planung zum Hausbau sind es dann aber doch einige Schritte und wie unterschiedlich diese ausfallen können, kann man gerade in zwei Frankfurter Stadtteilen erleben. Zum einen gibt es den Riedberg, wo innerhalb einiger Jahre ein ganz neues Viertel entstanden ist, inklusive Infrastruktur wie Einkaufsmöglichkeiten und einer Nahverkehrsanbindung. Zum anderen Nieder-Eschbach, wo gerade am nördlichen Rand massiv ausgebaut wird. Während es aber im Riedberg geradezu pedantisch uniformiert zugeht und man als Außenstehender kaum ein Haus vom anderen unterscheiden kann, wirken die Neubauten in Nieder-Eschbach wie wahllos zusammengewürfelt.

Grundstück und Haus in einem

Grundsätzlich ist es natürlich so, dass Nieder-Eschbach ein organisch gewachsener Stadtteil ist, wohingegen der Riedberg auf dem Zeichenbrett geplant und dementsprechend gebaut wurde. In letzterem gibt es dann auch wenig Alternativen zu dem, von Projektentwicklern erdachten, Haus-Grundstück-Paket. Es wirkt eben alles ein bisschen wie aus der Retorte. In Nieder-Eschbach kann es hingegen schon sein, dass man zuerst das Grundstück hat und sich danach reiflich überlegen kann, was man denn genau darauf bauen möchte. Zwei ganz unterschiedliche Herangehensweisen, die jeweils abzuwägende Vor- und Nachteile haben.

Und so sehr ich die unterschiedlichen Bilder von Frankfurt liebe, so zum Beispiel die roten Klinkerbauten im Gallus oder den Villenstil im Nordend, kann es schon durchaus nützlich sein, einfach ein fix und fertig geplantes und durchdachtes Fertighaus vor die Nase gesetzt zu bekommen. Vor allem wenn dies individuell gestaltet und ausgebaut werden kann. Als erstes fällt mir hier die Energiegewinnung und -einsparung ein. Mal eben ein fertiges und funktionierendes Plus-Energie-Haus hingestellt zu bekommen, kann einiges an Ärger und Baukosten sparen.

Foto: Flickr / Martin Roell

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