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Paulo Coelho nicht in Frankfurt

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Obwohl bei der diesjährigen Frankfurter Buchmesse das Gastland Brasilien ist, hat sich der brasilianische Bestsellerautor Paulo Coelho dazu entschieden, die Mainmetropole nicht mit seiner Anwesenheit zu beehren. Der Grund: Er ist nicht zufrieden mit der, von der Regierung getroffenen Autorenauswahl.

Coelho betont in einem Interview mit der Welt am Sonntag, dass er kein Problem mit der Frankfurter Buchmesse an sich habe, er diese sogar außerordentlich schätze, jedoch kein Verständnis für die Auswahl seiner Schriftstellerkollegen habe: „Ich gehe nicht nach Frankfurt, trotz der hohen Wertschätzung, die ich für diese Messe habe. Aber ich heiße die Art, wie die brasilianische Literatur repräsentiert wird, nicht gut“, erklärt Coelho. „Was mich am meisten stört: Es existiert eine neue und aufregende Literatur-Szene in Brasilien. Aber die Mehrheit dieser jungen Autoren findet sich nicht auf der Liste.“

Im Vorfeld hat Coelho mit zahlreichen Autorenkollegen gesprochen, die seiner Meinung nach bei einem derartigen Event vor Ort sein müsste, darunter Raphael Draccon, Eduardo Spohr, Thalita Rebouças, André Vianco, Felipe Neto und Carolina Munhóz. Keiner wurde von der brasilianischen Regierung in Betracht gezogen. Paulo Coelho äußerte sich öffentlich, das er hinter einer derartigen Vorgehensweise Vetternwirtschaft vermute.

Bild: Flickr / nrkbeta
  1. Danke,Ich bin über Ihren Artikel auf diesen Blog gekommen,ich finde Ihre beitrage einfach klasse :)

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