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Street-Art Brazil in Frankfurt

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Vor einigen Tagen hatte ich die Gelegenheit – an dieser Stelle noch einmal meinen Dank an das tolle Team der Schirn – gemeinsam mit einigen Blogger-Kollegen ein exklusives Preview der brasilianischen Straßenkunst genießen zu dürfen. Die Ausstellung „Street-Art Brazil“ beginnt ab dem 5. September und auch wenn es von der Schirn veranstaltet wird, finden sich doch die Kunstwerke, wie es der Name vermuten lässt, überall in Frankfurt verteilt.

Es gibt nur eine vernünftige Möglichkeit Graffiti und dessen Abkömmlinge einigermaßen authentisch zu erleben und das ist auf der Straße. Die Kunst ist auch so universell, dass sie eigentlich überall funktioniert, egal ob in den Favelas von Sao Paulo oder den Hochhausschluchten von Frankfurt.

Mit den Velotaxis durch Frankfurt

Mit den Frankfurter Rikschas wurden wir dann durch die Mainmetropole geradelt, die unterschiedlichen Stellen besuchen, an denen die brasilianischen Künstler zu großen Teilen noch an der Arbeit waren. Eines der Kunstwerke die mich besonders beeindruckt haben, war das Monster, dass Fefe Talavera an der Fassade der Deutschen Bank angebracht hat. Eine riesige Figur, die aus verschiedenfarbigen Buchstaben zusammengesetzt und den Alebrijes nachempfunden ist – Pappmaschefiguren, die ursprünglich aus Mexiko stammen und „böse Geister“ vertreiben sollen.

Das phantastische ist dabei nicht nur die Kunst an sich, sondern vor allem der Umstand, dass sie so anders ist wie die Streetart, die wir aus Europa oder den USA kennen. Anders als in unseren Breitengraden, funktionieren die brasilianischen Hingucker eher mit Bildern und viel weniger mit Worten.

Altes Polizeipräsidium

Ein weiteres Highlight war auch die bemalte Fassade der Matthäuskirche, direkt neben dem alten Polizeipräsidium. Dort hat sich Speto ans Werk gemacht, um seine Form der „Literatura de Cordel“ anzubringen. Mit dem wahrhaft riesigen Bild erzählt er die fiktive Geschichte eine Motoboys (brasilianische Motorradkuriere), der für und gegen den Tod kämpft. Ich konnte auch einige Worte mit Speto wechseln und er konnte in schillernden Farben die Geschichte erzählen, die er dort an der Kirche verewigt hat.

Wie ich bereits vor einigen Wochen in einem Kommentar geschrieben haben, dass in der Frankfurter Neue Presse erschienen ist, kann ich nur jedem ans Herz legen, sich diese außergewöhnliche Ausstellung anzuschauen. Es ist ein tolles Erlebnis!

Street-Art Brazil läuft vom 5. September bis zum 27. Oktober. Bis dahin sind die Werke der Brasilianer garantiert noch zu sehen, danach liegt es in den jeweiligen Grundbesitzern die Bilder noch weiter bestehen zu lassen. Weitere Informationen gibt es unter www.schirn.de.

An dieser Stelle möchte ich dann auch noch mal ein freundliches Hallo an die anderen Blogger senden, die ebenfalls mit von der Partie waren, als da wären:

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Abgesehen vom Titelbild – (c) ALEXANDRE ORION – sind alle Bilder in Frankfurt entstanden, während die Künstler noch an der Arbeit waren.

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