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Fortschritt beim Henninger Turm Abriss

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Die unabhängige Henninger Brauerei gibt es ja schon seit über zehn Jahren nicht mehr; sie ist nur noch eine Marke der Radeberger-Gruppe. Nun geht es, wie schon seit einer ganzen Weile bekannt, auch noch ihrem langjährigen Wahrzeichen an den Kragen: Der Abriss des Henninger Turms schreitet voran. Die Kuppel ist schon weg.

Rückbau eines Frankfurter Symbols

Über 100 Jahre wurde auf dem Gelände in Sachsenhausen Bier gebraut; die Brauerei geht zurück auf einen Heinrich Henninger aus Erlangen, der sich um 1870 mit dem Frankfurter Brauer Johannes Stein zusammentat. Der Henninger Turm war das ehemalige Getreidesilo der Brauerei. Lange Jahre war er mit 120 Metern das höchste Gebäude Frankfurts und wurde erst 1974 vom DZ-Bank-Turm mit gut 142 Metern überrundet. Bis 2005 war der Henninger Turm zudem der höchste noch benutzte Siloturm weltweit.

Das Restaurant in der drehbaren Kuppel mit dem markanten Schriftzug, das den Turm zum Wahrzeichen machte und auch vielen Fluggästen vom Blick auf das Stadtpanorama in Erinnerung sein dürfte, war eher ein netter Nebeneffekt. Es musste allerdings schon vor Jahren den Betrieb einstellen, da die Fluchtwege nicht mehr den aktuellen Brandschutzvorschriften entsprachen.

Der „Neue Henninger Turm“

Wer sich den aktuellen Stand der Abrissarbeiten live ansehen möchte, der kann ihn direkt über eine Webcam verfolgen. Viel Action sollte man allerdings nicht erwarten; die Abbrucharbeiten sind nicht ganz einfach und schreiten daher nur langsam voran. Parallel wird auf dem umgebenden Gelände der Baugrund für die kommenden Aushubarbeiten vorbereitet. Wie wir bereits berichteten, soll der Nachfolger des Henninger Turms seinem Original ähneln. Einen ersten Eindruck des neuen Turms gibt es auf der Internetseite des Projektentwicklers zu sehen.

Nach wie vor findet es so mancher altgediente Sachsenhäuser nicht so toll, dass in dem neuen Wohnturm rund 135 Eigentumswohnungen der Luxusklasse entstehen sollen. Dabei mangelt es in Frankfurt im Moment eher an bezahlbarem Wohnraum für den Durchschnittsbürger. Das ehemalige Brauereigelände (in der Live-Cam-Einstellung gut als Brachfläche zu erkennen) ist dagegen vor allem für den Einzelhandel vorgesehen, die entsprechenden gewerblichen Mieter werden derzeit gesucht.

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