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FDP in Hessen am Boden

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Die Liberalen sehen momentan nicht gut aus, weder auf Bundes- noch auf Landesebene. Zugegeben, ganz so schlimm wie vor zwei Jahren – als ich dachte sie würden sich innerhalb weniger Monate komplett selbst demontieren – ist es nicht aber dennoch erschreckend.

Laut den letzten Umfragen vom 3. September, die von Forsa durchgeführt wurden, steht die FDP in Hessen derzeit bei 6 Prozent. Zieht man in Betracht, dass es bei derartigen Prognosen immer eine 2-Prozent-Toleranz gibt, ist es durchaus im Rahmen des Möglichen, dass nicht einmal die 5-Prozent-Hürde geknackt wird. Vor ein paar Monaten sah es allerdings noch düsterer aus, da waren die Umfragen bei lediglich 4 Prozent.

FDP verliert massiv seit letzter Wahl

Bei den Linken und den Piraten sieht es noch schlechter aus, die liegen derzeit bei 4 respektive 2 Prozent. Schaut man sich jedoch die letzte Wahl von 2009 an, ist das für die FDP jedoch schon ein richtiger Schlag ins Gesicht und zeigt erst das wahre Ausmaß des Abstiegs. Während die Linken bei der letzten Landtagswahl auch „nur“ bei 5,4 Prozent lagen und die Piraten bei 0,2 Prozent, hatten die Liberalen satte 16,2 Prozent der hessischen Wähler auf ihrer Seite. Da waren sie sogar noch rund 3 Prozent über den Grünen. Heute undenkbar: Die Grünen liegen bei den Umfragen beständig bei 15 Prozent oder mehr.

Den Streit mit den Grünen verloren

Und ja, gerade mit den Grünen gab es einen heftigen und nicht immer schönen Schlagabtausch. Die Grünen nennen den Florian Rentsch – seines Zeichens Wirtschaftsminister aus den Reihen der FDP – nur noch „Wahlkampf-Hallodri“, während die Liberalen die Grünen regelmäßig mit rechter Gesinnung konfrontieren, so zum Beispiel jüngt als „Ökofaschisten“, nachdem die Kantinen-Veggie-Day-Diskussion vollkommen aus dem Ruder gelaufen war.

Trauriger Höhepunkt war aber der Facebookeintrag von dem Marburger FDP-Bundestagskandidat Jörg Behlen, den der vorgeschlagenen Veggie-Day wohl sehr getroffen haben muss. Mit dem Bild eines Suppentopfs, der von dem historischen Slogan „80 Millionen eint das Eintopfessen“ der Nazis umrahmt ist, schreibt er: „Aus dem reichhaltigen Fundus der Nazis ergeben sich unendliche Anregungen für die Ökofaschisten.“ Damit hat er wohl die Gürtellinie so mancher Wähler, Parteigenossen und vor allem der Grünen unterschritten. Geholfen hat das sicher nicht!

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