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Das Bahnhofsviertel soll grüner werden

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Obwohl Frankfurt, gerade auch mit dem großen Stadtwald, zu den grünsten Städten in Deutschland gehört, glänzt das Bahnhofsviertel nicht gerade mit seiner üppigen Vegetation. Das soll sich bald ändern, auch wenn man – aufgrund der dichten Bebauung – sicherlich keine Wunder erwarten darf. Im dritten Teil unserer Serie um den Hauptbahnhof, wollen wir uns also einmal der Begrünung zuwenden.

Förderung für das Bahnhofsviertel

Bereits im Februar hat der Magistrat die die Vergabe von Zuschüssen zur Förderung von Innenhofbegrünungen beschlossen. Es konnten auch bereits die ersten Eigentümer, vor allem solche mit den Stadtteiltypischen Höfen – für das Vorhaben gewonnen werden. Um das Projekt zu realisieren, wird auch einigermaßen tief in das schmale Finanzsäckel der Stadt gegriffen: Der maximale Zuschuss beträgt immerhin bis zu 85 Prozent der förderungsfähigen Kosten von 150 Euro pro Quadratmeter gestalteter Hoffläche, maximal jedoch 20.000 Euro pro Liegenschaft.

Seit dem Jahr 2004, in dem die „Förderungsrichtlinie Bahnhofsviertel“ in Kraft getreten ist, ist auch schon einiges passiert und man hat satte 10 Millionen Euro in die Hand genommen. Dabei sind ein paar Damals ein erster Schritt in die richtige Richtung, der jetzt weiter geführt werden soll.

Gestaltungspotenzial für graue Flächen

„Hier zeigte sich ein deutliches Begrünungs- und Gestaltungspotenzial“, sagt Bürgermeister und Planungsdezernent Olaf Cunitz. „Deshalb bin ich überzeugt, dass wir so mit relativ einfachen Mitteln das Bahnhofsviertel weiter attraktiver und lebenswerter gestalten können. Aber wir können auf diesem Weg auch einen kleinen Beitrag zur Verbesserung des Mikroklimas im dicht bebauten Bahnhofsviertel leisten. Die Pflanzen verringern die Aufheizung der versiegelten Flächen im Sommer und kühlen die Umgebungsluft. Angesichts des fortschreitenden Klimawandels können wir hier konkret zum Wohlbefinden der der dort lebenden Menschen beitragen.“

Offiziell heißt es da: „Ziel der Förderung ist es, Anreize für Investitionen zu geben und damit sowohl die Wohnfunktion des Bahnhofsviertels zu stärken, als auch die Attraktivität des Viertels zu steigern.“ Da darf man gespannt sein, wie es in ein paar Jahren im Bahnhofsviertel aussehen wird. Auf jeden Fall sollte man mit offenen Augen durch diesen Stadtteil gehen, dann eröffnen sich einem auch ein paar Perlen, ganz abseits von bestehenden Klischees.

Bild: Flickr / ruru
  1. Grün ist ok aber vor allem sollte es ein wenig sauberer werden.

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