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Engpass Alte Brücke

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An der Alten Brücke, die Sachsenhausen mit der Kurt-Schumacher-Straße und der Zeil verbindet, wird es richtig eng: Das Straßenverkehrsamt hat mit der Sanierung der Fahrbahn begonnen, damit ist eine Hälfte der Brücke ist für den Verkehr gesperrt. Und die Arbeiten können bis zu neun Monate dauern. Wenn am Mainufer zusätzliche Veranstaltungen stattfinden – wie vergangenes Wochenende das Museumsuferfest – drängen sich die Fahrzeuge noch mehr, da Abbiegespuren wegfallen.

Bitter nötig hat die Alte Brücke die Sanierung allemal. Ihren Namen trägt sie schließlich nicht umsonst, denn an dieser Stelle befindet sich der älteste Mainübergang Frankfurts. Durch Kriege und Katastrophen wurde sie in ihrer achthundert Jahre langen Geschichte mehr als einmal zerstört. In der jetzigen Form besteht sie seit 1965, als Folgen des Zweiten Weltkriegs beseitigt worden waren. Seitdem wurde an dem Bauwerk immer wieder mal herumgeflickt.

Magistrat wollte nur die kleine Lösung

Eine umfangreiche Sanierung wurde aus Kostengründen aber aufgeschoben. Zur Neugestaltung gab es vor Jahren mal einen Wettbewerb, den der bekannte Frankfurter Architekt Christoph Mäckler für sich entscheiden konnte. Ursprünglich sollte der Neubau fünf Fahrspuren haben, eine mehr als bisher. Den preisgekrönten Entwurf gab es seinerzeit sogar im Stadtarchiv zu sehen. Aber diese Lösung hätte rund 32 Millionen Euro gekostet und war der Stadt letztlich zu teuer. Jetzt soll die Brückenbreite so bleiben, wie sie ist. Damit kostet die Sanierung dann 5 Millionen Euro. Immerhin soll die Beleuchtung installiert werden, die sich Mäckler in seinem Entwurf vorgestellt hatte.

Seit April wurde an der Brücke gearbeitet, aber nur unterhalb der Fahrbahn: Die Lager der Stahlkonstruktion mussten ausgewechselt werden. Außerdem bekamen die Metallteile einen neuen Rostschutz verpasst. Nachdem diese Arbeiten Mitte August abgeschlossen waren, wird jetzt der Fahrbahnbelag ausgetauscht. Für die Dauer der Arbeiten bleibt den Autofahrern und Radlern nur eine Spur in jede Richtung, den Fußgängern nur der Bürgersteig auf der westlichen Brückenseite.

Und was sagt das Straßenverkehrsamt dazu? Von dort heißt es: „Ortskundige Verkehrsteilnehmer werden gebeten, diesen Bereich weiträumig zu umfahren.“ Na, was anderes bleibt einem ja wohl auch nicht übrig, wenn man nicht im Stau stehen will.

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