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Kinderfördergesetz: Nicht in Frankfurt?

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Es gab Online Petitionen, Aufschreie und eine große Protestkundgebung am 5. März. All das machte den Verantwortlichen wohl deutlich, dass das neue Hessische Kinderfördergesetz, weder bei Eltern noch bei denen, die sich vor Ort um die Kinder kümmern, besonders gut angekommen ist.

Aus dem Römer hört man zu diesem Thema nun versöhnliche Stimmen. Wie jüngst in einem der Artikel der Frankfurter Rundschau berichtet wurde, stellten sich sowohl OB Peter Feldmann (SPD) als auch die Bildungsdezernentin Sarah Sorge (Grüne) hinter die breite Protestfront. Sie kündigten an, dass – selbst wenn das Kinderfördergesetz den hessischen Landtag passieren sollte – sie dieses in Frankfurt (teilweise) nicht umsetzen wollen. Ein Hoch auf den Föderalismus.

Standards der Kinderbetreuung in Frankfurt

Wobei man anmerken muss, dass es auch in dieser Stelle wichtig ist, zwischen den Zeilen zu lesen. Ich bin auf jeden Fall vorsichtig, nur allzu oft verstehen es Politiker ihre Worte genau so zu wählen, dass man ihnen später daraus keinen Strick drehen kann. Gegenüber der Rundschau sagte Feldmann: „Dass es bei den unter Dreijährigen Gruppen mit 16 Plätzen geben kann, ist ein absolutes No Go“. Damit hat er zwar Recht, bisher habe ich aber kein Statement aus dem Römer gehört, dass das Kinderfördergesetz – sollte es denn kommen – in seiner Gänze nicht umgesetzt werden soll.

Es gibt viele andere Punkte an diesem Gesetz, dass die Arbeit mit Kindern behindert und die Gruppengröße bei den unter 3-jährigen ist nur eine Sache. Da gibt es zum Beispiel noch die Anrechnung von Laienarbeit in den Betreuungseinrichtungen oder die fehlende Vergütung von mittelbarer pädagogischer Arbeit. Am besten ist, man hält es hier wie bei dem Faktencheck von „Hart aber Fair“: Warten wir mal ab ob das Gesetz kommt und dann werfen wir einen genauen Blick darauf, wie Frankfurt damit umgeht.

Foto: Flickr / Howard County

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