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Neues WestendGate nimmt Gestalt an

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Den meisten Frankfurtern dürfte die Silhouette des Gebäudes Hamburger Allee 2-4, gegenüber der Festhalle an der Messe, nur als das Marriott-Hotel bekannt sein. Von der Höhe her nimmt es in Frankfurt immerhin die neunte Stelle ein. Weniger offensichtlich ist, dass der Hotelbetrieb nur die unteren drei Geschosse und die obere Hälfte des 157 Meter hohen Turms umfasst. In den Stockwerken 4-21 befinden sich hingegen Büros – und die werden gerade vom Besitzer, der US-amerikanischen RFR-Immobiliengruppe, aufwändig saniert.

„Wir haben das WestendGate neu definiert“, sagte Alexander Koblischek, Geschäftsführer von RFR Deutschland. Zwar hatte schon die Vorbesitzerin, die britische Aberdeen-Gruppe, rund 27 Millionen Euro in das Gebäude investiert, bevor es vor einem Jahr von der RFR übernommen wurde. Diese Arbeiten betrafen allerdings vor allem die Fassade und das Vordach. Nun soll nochmal ein mittlerer zweistelliger Millionenbetrag investiert werden.

Dazu werden schrittweise auch die einzelnen Etagen entkernt. Das braucht seine Zeit, rund zweieinhalb bis vier Monate je Stockwerk: So müssen vor allem die unansehnlichen, rund 80 Zentimeter tiefen Klimatruhen an den Fenstern entfernt werden. Auch werden die Decke geöffnet und die komplette Haustechnik auf den neuesten Stand gebracht. Die Deckenhöhe steigt dadurch von 2,50 Meter auf luftige 2,80 Meter.

Bis zum Spätsommer sollen in den entkernten Etagen neue Büros entstehen. Dabei ist von der kleinteiligen Lösung für Firmen mit geringer Größe bis hin zum weitläufigen Loft alles möglich, wie Architekt Malte Just hervorhebt. Ab 512 Quadratmeter Mietfläche geht es los. Der hochwertige Innenausbau ist dabei im künftigen Mietpreis, der je nach Etage und Lage zwischen 15 und 19,50 Euro liegen soll, schon enthalten. Einen besonderen Reiz für kleinere und mittlere Firmen bietet das WestendGate auch, weil die Büromieter für eigene Veranstaltungen auf die Konferenzebene des Marriott-Hotels zurückgreifen können und auch das Catering von dort mitbuchen können. Das erspart es, für größere Treffen einen eigenen Konferenzraum vorrätig zu halten.

Im Moment sind die 27.000 Quadratmeter Bürofläche im WestendGate etwa zur Hälfte vermietet. Die meisten Mieter werden auch nach dem Umbau bleiben, wie Alexander Kublischek betont. Aber der eine oder andere dürfte innerhalb des Gebäudes umziehen. Vielleicht in eine Etage mit noch schönerer Aussicht als bisher, wer weiß?

Foto: RFR

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