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Neue Wertstofftonne für Frankfurt

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Vor einigen Tagen musste ich mir mal wieder kräftig am Kopf kratzen, als des Nachts eine Wiederholung dieser unsäglichen Serie lief, in denen ein Kamerateam „Ordnungshüter“ begleiten. Immer mal wieder zu Gast in dieser Sendung ist ein Frankfurter Müllkommissar, der auch wirklich ganz genau aufpasst, dass Menschen den Müll genau dort entsorgen, wo er hingehört und das auch noch auf genau die Art, wie es sich gehört.

Was an einigen Stellen ziemlich lächerlich wirkt, hat auf der anderen Seite durchaus ernste Aspekte. Ein ständiges Ärgernis in Frankfurt ist ja der „Gelbe Sack“. Ich schätze mal, dass rund die Hälfte der Menschen, die Dinge in diese spezielle Wertstofftonne schmeißen, nicht wirklich wissen, warum das eine da rein gehört und das andere eben nicht. Es ist ja auch keinem – auch nur halbwegs geradeaus denkenden – Menschen zu erklären, warum die eine Plastikverpackung in den gelben Sack darf und eine andere, nur weil es eben keine Verpackung ist, eben nicht. Die Erklärung wäre ganz einfach, nur die will keiner hören. Bei der Verpackung bezahlen Firmen dafür, dass ein entsprechender Hinweis aufgedruckt ist, bei x-beliebigen Verpackungen passiert das natürlich nicht. Aber das würde ja bedeuten, dass mit Müll ganz ordentlich Geld gemacht wird und Derartiges nehmen wir lieber gar nicht erst in den Mund. Pfui!

Alles in eine Mülltonne

Zurück zum eigentlichen Thema: Ab April (und ich gehe jetzt mal davon aus, dass es sich um keinen Aprilscherz handelt), startet die FES (Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH) einen groß angelegten Feldversuch. In den Stadtteilen Nordend-West, Riederwald, Dornbusch, Nieder-Eschbach, Schwanheim, Eckenheim und in der Innenstadt, kommen rund 60.000 Frankfurter in den Genuss einer ganz neuen Wertstofftonne, in die man nun falls alles werfen darf, was auch nur annährend mit Plastik zu tun hat.

„Das ist nötig, weil es bei der Nutzung der Verpackungstonne noch zu erheblichen Fehlwürfen kommt“, erklärt Dirk Remmert, Geschäftsführer der FES gegenüber der Frankfurter Rundschau. „In diese neue Tonne dürfen nun alle Kunststoffe, neben Verpackungen nun auch Blumentöpfe, Gießkannen und Bobbycars. Hinzu kommen aber auch Metalle, wie Konservendosen und Werkzeuge, sowie Verbundstoffe.“

Nach dem Jahr wird dann entschieden, wie es weitergeht und ob die neue Wertstofftonne dann in größerem Maßstab eingeführt wird.

Foto: Flickr / Jean Pierre Hintze

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