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Tschö liebes Volkstheater

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frankfurter-volkstheaterNur noch eine Premiere und dann ist Schluss mit dem Volkstheater in Frankfurt. Was seit Oktober 1975 Tradition in Frankfurt hat, wird im Mai dieses Jahres ein Ende finden. Das Haus hat zwar viele Freunde, allerdings nur wenige, die auch bereit sind, ein wenig Geld auszugeben. So ist es dann leider wie so oft in Frankfurt: Lamentiert wird lautstark, aber wenn es um das Geld ausgeben geht, ist man dann schon sehr viel reservierter.

„Wie gewonnen, so zerronnen“ heißt das letzte Stück von Stefanie Stroebele, dass das Volkstheater zu einem krönenden Abschluss führen wird. Und irgendwie ist da auch der Name Programm. Über viele Jahre war das Volkstheater, wenn auch nicht die Perle der Frankfurter Theaterlandschaft, doch zumindest immer gern gesehenes Nischenprogramm. Dass es mit dem Haus, dass von Liesel Christ gegründet wurde, langsam aber sicher den Bach runtergeht, ist schon seit Jahren klar. Dafür verantwortlich ist mit Sicherheit kein einzelner Faktor aber Dinge wie der veränderte Zuschauergeschmack, eine starke Konkurrenz (gerade auch durch das Programm von Michael Quast) und das leere Portemonnaie der potenziellen Besucher, sind bestimmt ein paar Dinge, die das Ende der Volksbühne vorangetrieben haben.

Bei der letzten Premiere war auch einiges an Politprominenz zugegen, so zum Beispiel CDU-Parlamentschefin Bernadette Weyland und die beiden ehemaligen Stadtverordnetenvorsteher Paul Labonté und Karlheinz Bührmann von der CDU. Der verantwortliche Kulturdezernent Felix Semmelroth von der CDU hat sich hingegen den Besuch erspart. Sonderlich willkommen wäre er ohnehin nicht gewesen, ist er doch maßgeblich dafür verantwortlich, die Zuschüsse für das Volkstheater nicht weiter zu erhöht zu haben, nachdem sein Plan, Michael Quast als Leiter des Volkstheaters einzusetzen, gescheitert war.

Foto: Dontworry

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