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Sudfass macht Platz für Wohnhäuser

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Das Sudfass an der Flößerbrücke gehört zu den Frankfurter Institutionen der besonders anrüchigen Art. Es ist der berühmteste Saunaclub der Stadt, der eigentlich ein Bordell ist. Bekannt nicht nur durch die zwei übergroßen nackten Beine, welche den hinteren Eingangsbereich säumen, sondern auch durch diverse Skandale und Geschichte. In der vergangenen 30 Jahren, seit Gründung des Sudfass’, ist schon der eine oder andere Promi dort aufgeflogen. Immer zur Freude einschlägiger Boulevardblätter.

Bald hat es sich aber mit dem Sudfass, denn das Bordell ist nach langem Hin und Her nun endlich verkauft worden. Natürlich alles nur im Namen der Stadtverschönerung und irgendwie scheint da so etwas wie das Sudfass nicht mehr ins Bild zu passen. Stattdessen möchte das Immobilienunternehmen Quissenz ein neues Wohnquartier errichten. Es wird gemunkelt, dass rund elf Millionen Euro für das Grundstück bezahlt worden sind.

Sudfass ist verkauft

Obwohl der Verkauf des Bordells unter Dach und Fach ist, wird es vermutlich noch eine ganze Weile dauern, bis vor Ort wirklich etwas passieren wird. Wie die Frankfurter Rundschau herausgefunden haben will, ist mit einem Abriss nicht vor 2014 zu rechnen und bis dann gebaut wird, fließt auch noch viel Wasser de Maa runner. Es soll ein Architektenwettbewerb ausgelobt werden, um sicherzugehen, dass das neue Wohnquartier dann auch richtig schön “hübsch'” und teuer wird.

Foto: Flickr / isbjoerne

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