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Peer Steinbrück: Dauergast in Frankfurt

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Peer Steinbrück war Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen und Bundesfinanzminister. Jetzt ist er SPD-Kanzlerkandidat. Mit keiner seiner vergangenen Aktivitäten hat er aber so viel Aufsehen erregt, wie mit der Offenlegung seiner Nebeneinkünfte. Insgesamt 1,25 Millionen Euro hat er mit diversen Reden und Ansprachen in den letzten drei Jahren verdient. Natürlich ist Steinbrück als Ex-Finanzminister auch ein begehrter Redner im Frankfurter Bankenviertel.

Ich habe mir die Mühe gemacht, mal die Offenlegung seiner Aktivitäten herunterzuladen, die ja ganz offiziell auf www.peer-steinbrueck.de online gestellt sind. Schaut man sich seine Auftraggeber bzw. Kunden an, tauchen da recht prominente Namen auf. So zum BeispielCredit Agricole, J.P. Morgan, Citigroup und gleich mehrfach bei der Deutschen Bank. Insgesamt war er zwölf Mal in Frankfurt zu Gast.

Geld von der Landesbank

In diesem Zusammenhang finde ich besonders seinen Auftritt bei der Landesbank Hessen-Thüringen interessant, wo er am 24. November 2011 einen Vortrag anlässlich der Asset Management Veranstaltung gehalten hat. Wie bei vielen anderen Gelegenheiten hat er auch dort 15.000 Euro kassiert plus 739,90 Euro Nebenkosten. Verstehe ich das richtig, das Peer Steinbrück also von einer staatlichen Bank noch mal extra abkassiert hat, wobei er ja ohnehin schon von uns Steuerzahlern bezahlt wird? So verdient mal also gleich doppelt. Interessantes Konzept.

Foto: Daniel Biskup

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