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Erste Islambank in Frankfurt

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Während das Islamic Banking in vielen anderen Ländern schon ein gut gehender Geschäftszweig ist, fristet das schariakonforme Finanzgeschäft in Deutschland bestenfalls ein Nischendasein. Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass die rund 4,4 Millionen Muslime in Deutschland ein lohnendes Investment sein dürften. Allerdings sprechen auch zahlreiche Gründe gegen einen Erfolg dieses Konzepts, allen voran das Zinsverbot des Korans und die doppelt anfallende Gewerbesteuer bei Immobiliengeschäften.

Trotz allem möchte die türkische Bankengruppe Kuveyt Türk den Sprung in den deutschen Markt wagen. Das Finanzinstitut mit Sitz in Istanbul konnte in den vergangenen Jahren bereits erste Erfahrungen mit einer kleinen Filiale in Mannheim sammeln. Da es bislang für diese Art von Geschäften noch keine BaFin-Lizenz gab, durften die Mitarbeiter das Geld nur einsammeln und in die Türkei transferieren. Nach Informationen der Financial Times Deutschland möchte Kuveyt Türk dies nun ändern, eine entsprechende Lizenz erwerben und den Deutschlandsitz in Frankfurt etablieren.

Unterstützt werden die Türken dabei von der Unternehmensberatung Ernst & Young und den Anwälten von Norton Rose. Obwohl ein Sprecher der Kuveyt Türk der FTD noch keine genauere Auskunft geben wollte, wird davon ausgegangen, dass die ersten Filialen dann in den Städten entstehen sollen, in denen es einen hohen Anteil von muslimischen Bürgern gibt. Neben Frankfurt würde da sicherlich noch Berlin oder Köln infrage kommen.

Foto: Kuveyt Türk

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