Einträge: Beiträge | Kommentare

Bye bye Occupy

Keine Kommentare

Das Frankfurter Occupy-Camp ist Geschichte. Nach rund 300 Tagen wurde die Zeltstadt von den Ordnungsbehörden aufgelöst, nachdem das Frankfurter Verwaltungsgericht einen Eilantrag der Occupanten am Montag abgelehnt hatte. Und was soll man anders sagen als: Die Jungs und Mädels der Occupy-Bewegung waren mächtig überrascht, als bereits fünf Minuten nach der Entscheidung des Gerichts, die Polizei anrückte, um das Camp zu räumen. Von wegen, die Mühlen der Justiz mahlen langsam.

Die Begründung des Verwaltungsgerichts war, dass die dauerhafte Besetzung der Grünanlage nicht durch das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit gedeckt sei. Darüber hinaus trügen die Zelte nicht zur Meinungsäußerung bei und seien daher kein Demonstrationsmittel. So sehr ich persönlich den Protest der Occupaten verstehen kann, muss ich dem Verwaltungsgericht in dieser Hinsicht recht geben: Ich habe es nie verstanden, was damit erreicht werden soll und welches Fazit kann man nach rund 300 Tagen Occupy-Frankfurt ziehen? Was wurde erreicht?

Occupy: Russische Verhältnisse in Frankfurt!?

In den letzten Wochen und Monaten, in denen ich immer wieder mal durch die Grünanlage am Willy-Brandt-Platz gelaufen bin, ist mir vor allem aufgefallen, dass die Leute, die tatsächlich wegen der Sache vor Ort waren, wurde zusehends weniger wurden. Ich hab eine Menge Obdachloser gesehen, Sinti und Roma und Typen die eine Schlafstätte gesucht haben. Es hat gestunken, es sah aus wie auf eine Müllhalde. Ich weine den Leuten keine Träne nach und das es den Verantwortlichen an einem klaren Bezug zur Realität fehlt, sieht man an der Reaktion eines Occupy-Aktivisten, der sich gegenüber der Frankfurter Rundschau dahin gehend äußerte, das dies klarer Amtsmissbrauch wäre und dies „russische Verhältnisse“ erreicht hätte. Russische Verhältnisse? Ich fürchte diese Menschen haben nie gelernt den Luxus schätzen gelernt, in einem demokratischen geführten Land zu leben. In Russland hätte das Occupy-Camp keine 300, sondern viel eher 3 Stunden bestanden, bevor die Polizei die Aktivisten in Grund und Boden geprügelt hätte. Lasst mal dir Kirche im Dorf, liebe Occupanten!

Foto: Flickr / Sterneck

Einen Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

This Blog will give regular Commentators DoFollow Status. Implemented from IT Blögg