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RMV erhöht erneut die Preise

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Wenn man sich auf eines verlassen kann, dann sind es die alljährlichen Preiserhöhungen der RMV. Genau wie die Jahre zuvor, so wird auch dieses Mal im Dezember der Kostenschraube ein wenig angezogen. Satte 3,9 Prozent sollen es 2012 sein. Über die hohen Kosten können auch ein neu eingeführtes Seniorenticket und eine angepasste Stadtpreisstufe für Frankfurt/Offenbach nicht hinwegtäuschen.

Ab Dezember 2012 kostet das Einzelticket der Preisstufe 3 dann 2,60 Euro und die Tageskarte 6,40 Euro. Wohingegen das Seniorenticket für Über-65-Jährige Einsparungen zwischen 17 und 40 Prozent bringen soll. Ein kleiner Lichtblick, der aber die überdurchschnittlich hohen Preise keinesfalls rechtfertigen kann.

Die vielen Menschen in Frankfurt, die sich kein Auto leisten können und auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen sind, trifft das besonders hart. Monatskarten für rund 80 Euro muss sich manch einer vom Munde absparen. Da sind die Pläne der Landesregierung auch im kommenden Jahr 20 Millionen einzusparen wie Salz in die Wunde.

Dass einem die Preise im RMV-Tarifgebiet besonders hoch vorkommen, ist im Übrigen keine rein subjektive Wahrnehmung. Auch ein Preis-Vergleich des ökologischen Verkehrsclubs Deutschland (VCD) hat deutlich gezeigt, dass der RMV verdammt schlecht abschneidet. Einzelfahrkarten, Dauerkarten aber besonders die Preise für Kinder, sind laut des Preis-Vergleichs „überdurchschnittlich hoch“. Selbst in Städten wie Hamburg und München liegen die Preise deutlich unter dem Frankfurter Niveau.

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