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Hotel am Opernplatz kommt erst 2015

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Das Immobilienunternehmen CELLS Bauwelt aus München hat große Pläne für die Ecke Opernplatz / Liesel-Christ-Anlage. Es soll ein Luxushotel der Kategorie „5 Sterne Plus“ entstehen, das sich nicht nur in das Gesamtbild der Alten Oper einfügt, sondern der „Innenstadt Leben schenkt“. Da wo einst das Umspannwerk der Mainova und ein – zugegebenermaßen recht unansehnliches – Bürogebäude gestanden hat, befindet sich nun eine riesige Grube, die sich wohl irgendwann einmal zu einer Baustelle mausern soll.

Nach eigener Aussage möchte CELLS einer „toten Ecke“ wieder Leben schenken. Dafür wurden unter anderem auch rund zwei Dutzend Bäume in der angrenzenden Grünanlage gefällt. Ein Umstand, der viele Bürger auf die Barrikaden gebracht hat. Die Bäume sind gefällt aber gebaut wird erstmal nicht. Eine Baugenehmigung wurde Anfang Mai erteilt, doch aus bürokratisch-juristischen Gründen, möchte CELLS noch warten, bis die Einspruchsfrist abgelaufen ist. Dadurch verschiebt sich auch der geplante Bau des Hotels um ein Jahr, was im Klartext bedeutete, dass das neue Gebäude wohl erst 2015 das Licht der Welt erblicken wird.

Eine dreistellige Millionensumme soll nach Angaben der FAZ investiert werden und sind wir ehrlich: Wie kann es bei derartigen Projekten angehen, dass man ein Jahr lang erstmal nichts tut, die Hände in den Schoß legt und Fristen verstreichen lässt. In der Zwischenzeit wurde eine angeblich „tote Ecke“ in eine verwandelt, die nicht nur jegliches Leben vermissen lässt sondern durch Baugrube und gefällt Bäume nun auch noch potthässlich ist.

Glaubt man den Versprechen von CELLS, so sollen dort ganz großartige Dinge passieren: Natursteinfassade, eine noch schönere Begrünung und ein Restaurant. Es ist ja nicht so, das wir in der Ecke schon die Fressgass‘ hätten, die von Cafés und Restaurants überquillt und nur hundert Meter weiter befindet sich bereits mit dem Hilton ein Luxushotel. Von all dem abgesehen, wäre es nicht die erste Baustelle, die auf Ewigkeit eine bleibt und die Projektentwickler abspringen. Ich für meinen Teil bin auf 2015 gespannt.

Foto: Andreas Schnell

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